Baustellenbesuchertag: Sanierung einer Trinkwasserleitung in Bad Endorf

Im Rahmen der IFAT in München lud Primus Line Geschäftspartner und weitere Interessierte zur Besichtigung einer Baustelle in Bad Endorf nahe dem Chiemsee ein. Dort entschieden sich die Verantwortlichen des örtlichen Wasserwerks zur Erneuerung einer Trinkwasserleitung mit der grabenlosen und flexiblen Sanierungsmethode Primus Line®. Aufgrund des Verlaufs entlang einer Staatsstraße kam für den Auftraggeber nur eine Lösung in Frage, die sowohl hinsichtlich des Einsatzes von Maschinen und der Baumaßnahme selbst wenig Platz benötigt.

Die Installation auf einer Länge von 910 Metern erfolgte in zwei Abschnitten und nahm mit Einzug, Montage der Verbinder und Druckprobe vier Tage in Anspruch. Speziell für den Trinkwasserbereich bietet die Rädlinger primus line GmbH, das Primus Line® Niederdrucksystem an. Es kam bei dieser Sanierungsmaßnahme in der Nenngröße DN 250 mit einem maximalen Betriebsdruck von 15 bar zum Einsatz.

Auf dem ersten Sanierungsabschnitt mit einer Länge von 770 Metern verläuft die Trinkwasserleitung in zwei langgezogenen Bögen. Für den Einbau des Liners werden eine Start- und eine Zielbaugrube erstellt und die Leitung am Anfang sowie am Ende des zu erneuernden Abschnitts getrennt. Seine Flexibilität macht es möglich, dass der Einzug mittels einer Seilwinde selbst durch Bögen von bis zu 45 Grad gelingt. Obwohl auf der Strecke ein Entlüfter anzubringen war, wurde der Primus Line Schlauch DN 250 in einem Stück eingezogen. Das sparte Zeit, da das Baustellenteam weder das Equipment zu einer weiteren Startbaugrube umsetzen noch den Zugkopf ein weiteres Mal befestigen musste. Schon vor dem Einzug wurde in der Entlüftergrube ein Stück des Altrohres entfernt, um anschließend den Liner trennen und mittels der speziellen Verbinder den Entlüfter zur Ableitung von Luft einbinden zu können.

Der zweite Sanierungsabschnitt schließt an einen 90 Grad Bogen an, den die Leitung am Ende des ersten Abschnitts macht. Von dort verläuft die Trinkwasserader weg von der Straße, 140 Meter hin zu einem Pumpwerk am Waldrand. Nach Einzug des gefalteten Primus Line Schlauchs wurde er auch dort mittels Druckluft in Form gebracht und die Verbinder konnten montiert werden. Nach erfolgter Druckprüfung ging die Leitung wieder in Betrieb.


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