Hinter den Kulissen – Aus dem Primus Line Lager in Chammünster in die ganze Welt

Flache Hierarchien und kurze Abstimmungswege ermöglichen die zuverlässige Auftragsabwicklung, die Primus Line® auszeichnet. Unsere Vertriebskollegen pflegen engen Kontakt zu Ihnen als Partnern und Kunden. Daher sind sie Ihnen meist gut bekannt. Doch auch hinter den Kulissen arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am reibungslosen Verlauf Ihrer Projekte. Das beginnt bei der Entwicklung und Herstellung unserer Produkte und endet beim Versand oder der Installation. Diese Serie porträtiert die Menschen, die im Hintergrund mit viel Know-how und Engagement zu einer geschlossenen Team-Leistung beitragen.

Dieses Mal verrät uns Lagerfachkraft Michaela Baumann, dass beinahe jedes Primus Line Produkt durch ihre Hände geht und was sie an ihrer Arbeit im Lager besonders mag.

Michaela, seit wann arbeitest du bei Primus Line und welche Aufgaben hast du hier?

Bei Primus Line bin ich jetzt seit einem halben Jahr; ich arbeite im Lager in Chammünster. Wir nehmen hier Waren an und prüfen die Qualität. Dann kommissionieren wir entweder direkt für die Kunden oder lagern die Produkte erst mal. Zum Versand verladen wir dann alles. Außerdem werden die Liner bei uns in die U-Form gefaltet.

Also hatte vielleicht jeder unserer Kunden schon etwas in der Hand, dass du verpackt hast?

Alles, was unsere Kunden von uns geliefert bekommen, hatten entweder ich oder ein Kollege schon in der Hand. Jedes unserer Produkte kommt zu uns ins Lager, wird hier noch einmal überprüft, verpackt und verladen.

Wie sieht so eine Prüfung aus?

Ich verwende ein Prüfprotokoll, das ich genau abarbeiten muss. Auf einer Zeichnung des Produkts sehe ich die jeweiligen Messpunkte und die richtigen Maße. Dann messe ich nach. Bei Primus Line ist es sehr wichtig, dass alles genau passt – immerhin muss die Leitung nachher teils hohen Druck aushalten und trotzdem dicht sein. Deswegen wird nicht nur bei uns nachgeprüft, sondern auch an anderen Stellen in der Produktion.

Und wenn mal was nicht passt?

Dann wird erst einmal Rücksprache gehalten, zum Beispiel mit Produktdesignerin Martina Bauer (Lesen Sie dazu das entsprechende Interview). Ist die Abweichung noch im Toleranzbereich, gibt sie das Produkt frei. Wenn die Abweichung zu groß ist, wird es aus dem Verkehr gezogen.

Hier im Lager arbeitest du gemeinsam mit fünf Männern. Wie läuft es da als junge Frau?

(Lacht) Das ist kein Problem. Das Betriebsklima ist super, nicht nur im Lager, sondern im ganzen Unternehmen. Wir arbeiten Hand in Hand, jeder hilft dem anderen, wenn es nötig ist. Wenn wir zum Beispiel ein Stück Liner verpacken, dass zu kurz ist, um es maschinell zu rollen: Dann helfen wir alle zusammen, um es in die Transportbox zu rollen.

Also gefällt es dir bei Primus Line?

Ja, vor allem, weil kein Tag ist wie der andere. Es gibt immer etwas anderes zu tun. Und neue Herausforderungen, wie Gabelstapler fahren. Den Schein dafür habe ich erst vor kurzem gemacht. Spannend ist auch, dass ich hier im Lager in Chammünster am Versand in die ganze Welt mitarbeite.

Und was fasziniert dich an unserem Produkt besonders?

Dass es so vielseitig ist. Unter Wasser, unter und über der Erde, für verschiedene Medien und unterschiedlichen Druck – es lässt sich für sehr viel einsetzen. Ehrlich gesagt, ich habe schon ein bisschen gebraucht, bis ich die Details verstanden habe – die Unterschiede zwischen den Verbindern für Nieder-, Mittel- und Hochdruck, dazu die verschiedenen Durchmesser und Transportmedien. Aber mittlerweile kenne ich mich schon gut aus mit unserem Produkt – immerhin habe ich es jeden Tag in der Hand.

Danke für deine Zeit, Michaela!


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