Neuer Einzellängen-Rekord im Wasser-Bereich

Unter der Flensburger Förde verläuft zwischen dem Wasserwerk am Ostseebad am Westufer und einem Uferweg am nördlichen Ostufer auf einer Länge von 1,2 km eine als Düker realisierte Hauptversorgungsleitung. Um Schäden an der in den 1970er Jahren erbauten Polyethylen-Leitung zuvorzukommen, entschieden sich die Flensburger Stadtwerke zur vorbeugenden Instandsetzung mit Primus Line®.

Eine offene Sanierung hätte sich unter zeit- und kostentechnischen Gesichtspunkten schwierig gestaltet. Denn in der Förde herrscht reger Schiffsverkehr. Neben dem historischen Hafen befinden sich dort auch ein Gastseglerhafen, Anlegemöglichkeiten für Kreuzfahrtschiffe, die Werft der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft und der Industriehafen mit einem jährlichen Güterumschlag von über 300.000 t. Durch den Einsatz von Primus Line® konnten die ansässigen Unternehmen und Einrichtungen ihren Betrieb ohne jegliche Einschränkungen fortsetzen.

Nachdem das Installationsteam zunächst Sandandünungen im Düker sowie leichte Ablagerungen an der Rohrwandung entfernt hatte, zog es in gerade einmal drei Stunden den 1.240 m langen Liner in den Leitungsabschnitt mit einem langgezogenen 30-Grad-Bogen ein. Dabei wirkte zwischenzeitlich eine maximale Zugkraft von 17,2 kN auf den Primus Line DN 250. Eine kontinuierliche Beaufschlagung mit Wasser brachte den Gewebeschlauchliner in seine endgültige runde Form. Die Stadtwerke konnten die wichtige Versorgungsleitung damit unter signifikanter Kosteneinsparung innerhalb von 8 Arbeitstagen wieder an das Netz anbinden und mit einem Druck bis maximal 10 bar in Betrieb nehmen.


Imagefilm