Trotz der Krise: Projekte mit Primus Line® in Russland

Russland steckt in seiner tiefsten Krise seit Einführung der Wirtschaftssanktionen. Der Absturz des Ölpreises, die Strukturprobleme der Exportwirtschaft und der eingeschränkte Zugang zu den westlichen Kapitalmärkten reißt Löcher in das Staatsbudget und schwächt den Rubel. Für importierende Unternehmen ist die Marktsituation schwierig. Die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber russischen Erzeugnissen sinkt. Trotz Umsatzrückgang in 2014 und 2015 setzte Primus Line weiter auf den russischen Markt und spricht neben staatlichen Unternehmen nun auch verstärkt Kombinate und Werke mit eigener Wasserversorgung an. Ungeachtet finanzieller und wirtschaftlicher Hindernisse ist es gemeinsam mit den russischen Partnerunternehmen 2016 gelungen, wieder eine Reihe von Projekten in der Stadt Moskau und der Region Ural zu realisieren sowie Folgeprojekte in Aussicht zu stellen.

Nach einer erfolgreichen Testphase entschieden sich z. B. die Stadtwerke Moskau weitere Abschnitte einer in die Jahre gekommenen Trinkwasserleitung zu sanieren. Über schmale Schächte und meist nachts erneuerte der Moskauer Sanierungspartner OOO Stroyarsenal unter anderem Leitungsabschnitte unter dem russischen Parlament und dem Föderationsrat mit dem Niederdrucksystem. Ein besonders großes Projekt war die Sanierung einer Trinkwasserleitung am vielbefahrenen Gartenring in Moskau. Abschnittsweise wurde der Einzug auf mehreren Kilometern Strecke realisiert. Im Zentrum von Jekaterinburg kam Primus Line® gleich in zwei Leitungen zum Einsatz. Für die Projekte wurden insgesamt 1.900 m Niederdruckschlauch und 38 Verbinder geliefert. Weitere 690 m Schlauch DN 500 werden demnächst abgeholt. Auch eine stark korrodierte Wasserleitung auf dem Gelände eines großen Industriekombinats nördlich von Jekaterinburg bedurfte dringend einer Sanierung. In vier Tagen wurden 870 m Primus Line DN 200 PN 20 eingezogen und 14 Verbinder gesetzt.


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