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Primus Line Newsletter 09/2015


Liebe Kunden und Geschäftspartner,

Primus Line® vereint große Flexibilität, kurze Installationszeiten und niedrige Kosten. Bei zahlreichen Projekten auf der ganzen Welt stellte das System zur grabenlosen Rohrsanierung diese Eigenschaften erneut unter Beweis. In den Vereinigten Staaten brachte das praxisbewährte Rohrleitungssystem über 70 Jahre alte Wasserleitungen auf Vordermann, in Malaysia sicherte es die Kühlwasserversorgung der Klimaanlage eines großen Bürokomplexes und in Mainz sorgte es fast unbemerkt von den Verkehrsteilnehmern für die Erneuerung einer Trinkwasserleitung unter dem stark frequentierten Vorplatz des Hauptbahnhofs. Mit neuen Partnern in Lettland und Litauen rückt Primus Line außerdem noch näher an Interessenten im Baltikum heran.

Themen:

Schnelle Sanierung einer Trinkwasserleitung in Mainz
Wasserleitungen auf Militärstützpunkt in den USA erneuert
Sanierung einer DN 500 Kaltwasserleitung in Malaysia
Großes Interesse im Baltikum



 
Schnelle Sanierung einer Trinkwasserleitung in Mainz

Projekt Mainz Eine Rohrsanierung am Vorplatz des Mainzer Hauptbahnhofs ist kein einfaches Unterfangen, denn er beherbergt Taxistände, einen Busbahnhof für Nah- und Fernverkehr sowie mehrere Straßenbahnhaltestellen. Die zugehörigen Straßenbahnlinien verlaufen dort ebenso wie eine stark befahrene Straße. Es geht dort also mindestens genauso lebhaft zu wie auf den Bahngleisen daneben. Für die Stadtwerke Mainz kam eine offene Sanierung des Teilabschnitts der Trinkwasserleitung, der genau unter dem Platz verläuft, nicht in Frage. Den Verkehr im Zentrum der Stadt hätte eine solche Maßnahme für einen längeren Zeitraum fast zum Erliegen gebracht.

Die Verantwortlichen entschieden sich deshalb für die Erneuerung des 321 m langen Leitungsabschnitts mit dem grabenlosen System Primus Line®. Die Trasse verläuft in diesem Abschnitt unter der sternförmigen Kreuzung am Alicenplatz in Richtung Bahnhofplatz, folgt dort der Kurve um den Platz selbst und endet auf der Busspur des Kaiser-Wilhelm-Rings. Nur mit dem Primus Liner und seiner hohen Bogengängigkeit war der Einzug an einem Stück in die Leitung mit ihren fünf Bögen zwischen 15 und 30 Grad möglich. Drei sehr kompakte Baugruben reichten dafür aus und stellten einen ungehinderten Verkehrsfluss während der gesamten Baumaßnahme sicher. Eine Zwischengrube war nötig, um für die Einbindung einer Hauptabzweigung den Liner in zwei Abschnitte zu teilen.

In der bestehenden Stahlleitung DN 600 PN 10 verläuft nun ein Primus Line DN 500 PN 15. Vier speziell nach Kundenwunsch gefertigte Verbinder, die auf der einen Seite über einen DN 500 PN 10 und auf der anderen Seite über einen DN 600 PN 10 Flansch verfügen, sorgten für die problemlose Wiedereinbindung des sanierten Abschnitts in das restliche Leitungsnetz. In nur vier Werktagen zog das Team von Primus Line den Druckschlauch ein, brachte ihn in seine endgültige Form und führte nach Abschluss der Einbindung des Sanierungsabschnitts gemeinsam mit den Stadtwerken die abschließende Druckprüfung erfolgreich durch.


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Wasserleitungen auf Militärstützpunkt in den USA erneuert  
Projekt in den USA In weniger als zwei Jahren errichtete die US-Marine während des Zweiten Weltkriegs in Mechanicsburg im Bundesstaat Pennsylvania einen Stützpunkt mit über 60 Produktions- und Lagergebäuden. Um den großen Wasserbedarf für die Fertigung und den Brandschutz bewältigen zu können, entstand ein umfangreiches Wasserleitungsnetz. Nach über 70 Jahren kam es nun vermehrt zu Störungen in den Leitungssystemen der Militärbasis. Besonders die extrem niedrigen Temperaturen im Winter und das Tauwetter im darauffolgenden Jahr im Nordosten der USA setzten den Wasserrohren im Laufe der Zeit stark zu und führten zu Korrosion und Rissen.

Die Verantwortlichen beim Naval Facilities Engineering Command (NAVFAC) entschieden sich zur Sanierung der DN 150, DN 200 und DN 300 Gussrohre mit dem Primus Line® Niederdrucksystem. Das grabenlose System, das seit mehr als 15 Jahren erfolgreich in Europa zum Einsatz kommt und seit 2013 nach NSF/ANSI 61 zertifiziert ist, feierte mit dem ersten Teil dieses Projekts 2014 seine Premiere auf dem nordamerikanischen Kontinent. Ihren Abschluss fand die Sanierungsmaßnahme kürzlich mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts.

Dabei waren die Anforderungen für die Sanierungsmaßnahme hoch: Die korrodierten Altleitungen sollten nicht nur erneuert werden, sondern in Zukunft auch für einen Betriebsdruck von 7 statt 4,5 bar gerüstet sein. Zusätzlich war eine reibungslose Fortsetzung des Betriebs auf dem Gelände von zentraler Bedeutung. Dank der hohen Flexibilität und kurzen Installationszeit von Primus Line® konnten die erneuerten Wasserleitungen das provisorisch errichtete Bypass-System aus HDPE-Leitungen mit seinen zehn Hydranten und 20 Gebäudeanschlüssen sehr bald wieder ablösen. Mehr als 4,8 km des Liners zog der von Primus Line zertifizierte Partner AHW aus Colorado dafür mit 6 m/min auf dem Gelände ein - in mehreren Abschnitten mit Längen zwischen 30 und 310 m. Dem ging eine sorgfältige Kamerainspektion der Gusseisenrohre auf Inkrustationen, scharfe Kanten und Ablagerungen sowie eine entsprechende Reinigung voraus. Nicht nur der Betriebsdruck konnte wie geplant auf 7 bar steigen, auch der Durchfluss erhöhte sich, trotz Reduktion des verfügbaren Innendurchmessers durch den Primus Liner, dank des verbesserten k-Werts (Wert der absoluten Rauheit eines Rohrs) nach der Sanierung um bis zu 20%.


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  Sanierung einer DN 500 Kaltwasserleitung in Malaysia

Projekt in Malaysia In den meisten Teilen Malaysias herrscht ein immerfeuchtes, tropisches Regenwaldklima. Für angenehme Verhältnisse an Arbeitsplätzen sorgen deswegen oft Klimaanlagen. So auch am Sitz der Putrajaya Holdings, der Stadtentwicklungsgesellschaft der gleichnamigen Stadt südlich von Kuala Lumpur.

Starke Korrosion und erste undichte Stellen an der Zu- und Ableitung des Kaltwassers für die Klimaanlage des Gebäudes veranlassten die Verantwortlichen zur Sanierung der zwei rund 50 m langen Leitungsabschnitte mit dem Durchmesser DN 500. Diese werden mit einem Druck von 4 bar und einer Rücklauftemperatur von ca. 8 °C betrieben und verlaufen direkt unter der Zufahrtsstraße und dem Eingangsbereich, der aus einem langen und breiten Treppenaufbau besteht. Eine offene Sanierung hätte an dieser Stelle zu einer langwierigen Baustelle geführt und massive Einschränkungen für den Betrieb im Gebäude nach sich gezogen. Neben Büros ist dort auch ein Einkaufszentrum mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und Cafés untergebracht.

Die Wahl fiel deshalb auf das System Primus Line®, das mit seiner hohen Flexibilität und Bogengängigkeit überzeugte. Der Zugang zu den betroffenen Rohrleitungen erfolgte über einen 500 m langen Betriebstunnel, wo das Installationsteam den vorgefalteten, rund 800 kg schweren Druckschlauch zunächst 200 m weit händisch bewegte. Für den Transport über die restlichen 300 m stand ein Trägersystem zur Verfügung. Erst am Einzugsstartpunkt teilten die Mitarbeiter der Sanierungsunternehmen APS und UTIC Services den Liner entsprechend der beiden Sanierungsabschnitte in zwei Teile. Den Einzug durch insgesamt zwei 45°-Bögen, die Montage der Verbinder und den Drucktest der Kaltwasserleitungen erledigte das Team von APS und UTIC gemeinsam mit dem Primus Line Supervisor Christian Pollak an gerade einmal zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Die Einsatzzeit der provisorischen Klimaanlage für den Wochenendbetrieb im Einkaufszentrum des Komplexes beschränkte sich dadurch auf ein absolutes Mindestmaß.


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  Großes Interesse im Baltikum

Aktivitäten im Baltikum Primus Line baut seine Marktpräsenz in den baltischen Staaten gegenwärtig deutlich aus. Zahlreiche Verantwortliche litauischer Wasserwerke, Stadtwerke und Gasversorger folgten im Juli der Einladung zu Primus Lines regionalem Vertriebspartner, der Firma Vilduja, um mehr über das innovative System zu erfahren. In ausführlichen Fachgesprächen im Anschluss an den Vortrag war das Interesse am Einsatz der Technologie zur grabenlosen Sanierung groß. Weitere Termine im kommenden Jahr sind deshalb bereits fest eingeplant.

Ähnlich erfolgreich verlief ein Seminar in Riga. Auch in Lettland zog die zweisprachige Präsentation eine Vielzahl an Vertretern von Wasserwerken, Projektbüros und Gasversorgern an, die sich ausführlich über das grabenlose System informieren wollten. Das Sanierungsunternehmen SIA MB Buvtehnika, der neue lettische Partner von Primus Line, sorgte für eine professionell organisierte Veranstaltung mit hervorragender Unterstützung bei der Übersetzung. Besonders die führenden Gasversorgungsunternehmen beider Länder - Lietuvos Dujos aus Litauen und Latvijas Gaze aus Lettland - zeigten sich in vertiefenden Gesprächen beeindruckt von der kurzen Installationszeit sowie der hohen Flexibilität und Bogengängigkeit von Primus Line®.

Robert Henich, verantwortlich für den Vertrieb im GUS-Raum und dem Baltikum, war mit den Veranstaltungen äußerst zufrieden. Er konnte viele persönliche Kontakte zu Entscheidungsträgern der Gas- und Wasserbranche in der Region knüpfen, die Primus Line® gerne einsetzen möchten. Gemeinsam mit den Partnern vor Ort wird er sowohl in Lettland und Litauen als auch in Estland diese Kontakte kontinuierlich weiter ausbauen.


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