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Primus Line Newsletter 12/2016
 
 
 
Liebe Kunden und Geschäftspartner,
 
2016 nähert sich dem Ende und wir blicken auf ein Jahr voll guter Zusammenarbeit und weiter wachsendem Interesse an Primus Line® zurück. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Ihnen und Ihrer Familie wünschen wir frohe und besinnliche Feiertage. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Partnerschaft im Jahr 2017.

Alternde, schwer zugängliche Leitungen stellen Netzbetreiber weltweit immer wieder vor Herausforderungen. Wo eine konventionelle offene Sanierung oft unwirtschaftlich ist, erweist sich Primus Line® mit seiner enormen Flexibilität selbst unter schwierigsten Bedingungen als schnell umsetzbare Lösung. Einige Projekte der letzten Monate verdeutlichen das ganz besonders.

Das neue Design unseres Newsletters dürfte Ihnen bereits ins Auge gefallen sein. Auch unsere internationale Webseite zeigt sich in völlig neuer Gestalt. Damit können sich alle Interessierten nun noch anschaulicher über Primus Line® informieren.

Ihr Primus Line Team
 
Hochdruckwasserleitung in Wintersportort im Piemont erneuert
 
 
 
Mitten im größten zusammenhängenden Skigebiet Italiens, der „Via Lattea“ (Milchstraße), befindet sich der Ort Oulx, der sich über eine steil verlaufende Stahlleitung DN 250 mit Trinkwasser versorgt. Auch die Beschneiungsanlagen der nahegelegenen Skipisten speisen sich aus dieser Wasserleitung. Die hohe Belastung äußerte sich in den vergangenen Jahren besonders in den Sommer- und Wintermonaten in Form plötzlicher Rohrbrüche. Um die Versorgungssicherheit auf Dauer sicherzustellen, entschied sich der Betreiber zur Sanierung.

Der Wintersportort liegt im Susatal in der Region Piermont im Norden Italiens, unweit der Grenze zu Frankreich. Zwischen den Grajischen Alpen im Nordosten und den Cottischen Alpen im Südwesten erstreckt sich das längste Tal Italiens über 90 km und wird von mehreren Dreitausendern, wie dem Rocciamelone, flankiert.

430 Höhenmeter trennen Anfang und Ende des 750 m langen Leitungsabschnitts. Statt vorgefertigter Bögen sorgen Verschiebungen um wenige Grade an den Rohrmuffen dafür, dass die Leitung dem Verlauf des Hangs folgt. Für die schwer zugängliche Leitung war Primus Line® wie kein anderes System zur Rohrsanierung geeignet: Die Zielgrube auf 1.503 m Höhe war ausschließlich mit einem kleinen Transporter mit Allrad-Antrieb erreichbar, der die kompakte Seilwinde trotz erstem Schnee zum Einzug an ihren Bestimmungsort brachte. Der größere Lastwagen mit der Transporttrommel fand seinen Platz an der Startgrube auf 1.073 m. Das Team des italienischen Partnerunternehmens Helios zog den doppellagigen Primus Line DN 250 PN 56 in nur 75 Minuten bergauf in das Altrohr. Nach Montage der Verbinder mit Anschweißenden durchlief das erneuerte Teilstück erfolgreich den Drucktest mit 65 bar. Gerade einmal sieben Tage Bauzeit vergingen bis zur Wiedereinbindung in das Leitungsnetz mit einem Betriebsdruck von 43,5 bar.
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Sanierung einer tiefliegenden Trinkwasserleitung in Istanbul
 
 
Istanbul ist mit rund 14,65 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und gehört damit zu den größten Metropolregionen der Welt. Die Instandhaltung der weitläufigen Infrastruktur ist mit Herausforderungen verbunden. In einem dicht besiedelten Wohngebiet im nördlichen Teil der Stadt stand die Wasserbehörde Istanbuls ISKI vor der Aufgabe, einen schadhaften 250 m langen Abschnitt einer Trinkwasserleitung zu erneuern, der unter einer Gasleitung in teilweise bis zu 15 m Tiefe verläuft. Um die Stabilität der angrenzenden Wohngebäude während einer offenen Sanierung zu gewährleisten, wäre ein aufwändiges Abstützen des umliegenden Bodens unvermeidbar geworden. Zusätzlich wäre die enge Straße in dieser Zeit für den Verkehr unpassierbar gewesen und zahlreiche Anwohner hätten eine Alternative zum Abstellen ihrer Fahrzeuge finden müssen.

Der Einsatz des Primus Line® DN 500 PN 15 eröffnete stattdessen die Option, den betroffenen Leitungsabschnitt über kleine Wartungsschächte zu erreichen. Die Transporttrommeln nehmen zudem wenig Fläche in Anspruch und minimieren zusammen mit dem geringen Maschineneinsatz den Platzbedarf der Baumaßnahme. Im vorgefalteten Auslieferungszustand ist der Liner extrem kompakt und dank seiner hohen Flexibilität nicht nur für den Einzug und Betrieb in Abschnitten mit Bögen bis zu 45° geeignet. Auch durch enge und verwinkelte Zugänge hin zu den sanierungsbedürftigen Leitungssegmenten ist er hervorragend manövrierbar. In der zementmörtel-ausgekleideten Gussleitung DN 500 in Istanbul mit ihren zwei 45°-Bögen und einem erst während der Kamerainspektion entdeckten 22,5°-Bogen stellte der Primus Liner diese Wendigkeit unter Beweis. Die Wasserbehörde ISKI überzeugten die Eigenschaften der grabenlosen Sanierungstechnologie dabei so sehr, dass sie sich für die Erneuerung einer parallel in der Straße laufenden Leitung ebenso für Primus Line® entschied.
 
 
 
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Erneuerung einer Feuerlöschleitung in New Yorker Verkehrstunnel
 
 
 
Der Hugh L. Carey Tunnel verläuft ganz in der Nähe der Freiheitsstatue unter dem New Yorker East River und verbindet die Stadtteile Brooklyn und Manhattan. Entlang des gesamten vierspurigen Tunnels, der sich auf 2,8 km durch den Hafen von New York zieht, erstrecken sich auf beiden Seiten Feuerlöschleitungen. Mit der vollständigen Überflutung des Bauwerks während Hurrikan Sandy im Herbst 2012 trugen diese deutliche Schäden davon. Nach dem bisher größten aufgezeichneten tropischen Wirbelsturm über dem Atlantik und dem Nordosten der Vereinigten Staaten, treibt die zuständige Metropolitan Transportation Authority (MTA) mit einem groß angelegten Programm nicht nur die Sanierung der Sturmschäden weiter voran, sondern bereitet den Autotunnel auch auf zukünftige Extremwetterereignisse vor.

Auf einer Länge von rund 50 m verlaufen die Löschleitungen beidseitig hinter ca. 30 cm dicken Stahlbetonwänden und zahlreichen Telekommunikations- sowie Stromkabeln in Asbestkanälen. Ein wirtschaftliches Freilegen war unter diesen Umständen nicht möglich. Für die Sanierung mit Primus Line® genügte hingegen der Zugang zu wenigen ausgewählten Stellen an den Leitungen. Erst diese einzigartige Flexibilität ermöglichte die Erneuerung des Abschnitts und beendete damit die mehr als einjährige Suche des planenden Ingenieurbüros Hatch Mott McDonald nach einer geeigneten Lösung. Wegen der bereits weit fortgeschrittenen Planung und Auftragsvergabe konnte Primus Line® nicht mehr für den verbleibenden Trassenverlauf berücksichtigt werden. Für den Betreiber hätten sich durch den Einsatz des grabenlosen Systems in den übrigen, zweimal 2,7 km langen Tunnelleitungen hinsichtlich des Gesamtprojekts weitere wirtschaftliche wie zeitliche Vorteile ergeben.

Die Verkehrsverbindung ist mit einem Aufkommen von fast 58.000 Fahrzeugen pro Tag eine der wichtigsten in der Millionenstadt. Für einen möglichst unbeeinträchtigten Verkehrsfluss können Bauarbeiten deshalb generell nur nachts in einem engen Zeitfenster stattfinden. Dem Team des Installationspartners PIM Corporation reichten im November trotzdem jeweils zwei Nächte pro Bauabschnitt, um die insgesamt 100 m Primus Line DN 150 in die beiden Teilstücke einzuziehen und diese mit den speziell für das System entwickelten Nieder- und Mitteldruckverbindern an die intakten Abschnitte der Löschwasserleitung anzubinden, wo sie mit einem Druck von 20,7 bar wieder in Betrieb gingen.
 
 
 
 
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Zahlen und fakten 2016
 
 
 
Trinkwasserleitung entlang der Marienbrücke in Passau saniert
 
 
Die Marienbrücke in der süddeutschen Stadt Passau kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Seit 1846 verbindet sie die Stadtteile Altstadt und Innstadt miteinander. Sie ist die letzte Brücke über den Fluss Inn, bevor dieser in die Donau mündet und zugleich die einzige Straßenverbindung im Passauer Stadtgebiet zur rechten Innseite. Täglich überqueren rund 19.000 Fahrzeuge das 220 m lange Bauwerk. In ihrem Brückenkörper beherbergt sie eine Hauptleitung zur Trinkwasserversorgung der Stadt.

Die Stahlleitung DN 400 mit Zementmörtelauskleidung befindet sich seit 1977 in Betrieb. Um die Trinkwasserwasserversorgung der „Dreiflüssestadt“ langfristig sicherzustellen, entschieden sich die Stadtwerke Passau die Leitung nach nunmehr fast 40 Jahren zu rehabilitieren. Man entschied sich für eine Sanierung mittels Primus Line®. Da die Brücke eine zentrale Stellung in der Stadtinfrastruktur einnimmt, stellte ein Neubau der Leitung unter zeitlichen wie wirtschaftlichen Gesichtspunkten keine praktikable Lösung dar. Neben einer kompletten Neuberechnung der Statik wären eine umfangreiche Sperrung der Fahrbahn sowie eine längerfristige Unterbrechung der Wasserversorgung dabei unvermeidbar gewesen. Zudem hätte sich der notwendige Gerüstbau sehr aufwendig gestaltet.

Mit der Technologie Primus Line® war die Sanierung hingegen innerhalb von fünf Tagen abgeschlossen. Der eigentliche Einzug des 210 m langen Primus Liners DN 400 PN 20 sogar nur zwei Stunden. Dabei lenkte das Installationsteam den hochflexiblen Liner problemlos von der kompakten Transporttrommel durch den äußerst beengten Zugang zwischen den Pfeilern zum Rohr innerhalb des Brückenkörpers. Ebenso wie die Brücke selbst ist auch die Leitung auf eine gewisse Ausdehnung durch äußere Einflüsse ausgelegt. Ein in der Leitung eingebauter Kompensator gleicht diese Längenänderungen aus. Eine Sanierung mittels Inliner darf einerseits die Funktion des Kompensators nicht beeinträchtigen. Andererseits darf aber der Liner durch die Längenänderung der Leitung keinen Schaden nehmen.

Primus Line® ist dafür einzigartig geeignet: Durch das innenliegende Aramidgewebe ist der hierdurch hochflexible Liner in der Lage Längenänderungen aufzunehmen bzw. zu kompensieren. Da der selbsttragende Liner frei im Ringraum liegt und somit auch nicht mit der Leitung verklebt wird, kann der Kompensator für den Liner schadlos seine Form- bzw. Längenänderung durchführen. Die Stadtwerke Passau können nun den sanierten Leitungsabschnitt für mindestens weitere 50 Jahre sicher betreiben.
 
 
 
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Neue internationale Webseite geht an den Start
 
 
 
Neues Design
 
Der internationale Webauftritt von Primus Line erscheint seit Kurzem in völlig neuem Design. Alle Informationen rund um die grabenlose Technologie zur Rohrsanierung sind auf der modern gestalteten Seite ansprechend präsentiert und mit detaillierten Illustrationen und Videos angereichert. Unter dem Motto „When a pipeline becomes a Primus Line® ...“ zeigt die Webseite kurz und prägnant alle Vorteile, die das System so einzigartig machen. Die zwei neuen Seitenbereiche „Operator“ und „Prime Installer“ widmen sich nur den Belangen von Leitungsbetreibern bzw. Installationspartnern. Hier finden sie alle Details, die für sie relevant sind, an einer zentralen Stelle. Entdecken Sie Primus Line® neu unter www.primusline.com!
 
Herausgeber des Newsletters
 
Rädlinger primus line GmbH, Kammerdorfer Straße 16, 93413 Cham
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primusline@raedlinger.com www.primusline.de
 
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